Der Landseer

Der Landseer ist ein gutmütiger Riese mit wachem Verstand. Er ist aktiv, durchaus temperamentvoll und lernt gern. Er braucht seinen täglichen Auslauf und Familienanschluss. Man sollte ihn von Anfang an konsequent erziehen und auf keinen Fall in einen Zwinger sperren. Ebenso ist er nicht für eine Etagenwohnung geeignet.

Der Landseer ist ein ausgezeichneter Schwimmer, was durch die Schwimmhäute zwischen den Zehen unterstützt wird, und wird gern in der Wasserrettung eingesetzt. Durch seine hohe Reizschwelle ist er auch ein beliebter Therapiehund.

 

Seinen Ursprung findet er in Neufundland, von wo aus er durch Fischer nach England kam.

Dort entdeckte im 18. Jahrhundert ein englischer Maler - Sir Edwin Landseer - diese mächtige Rasse und widmete ihr viele wunderschöne Bilder. Der Hund,  der in England erst `Newfoundland Dog ´ genannt wurde und durch die Bilder an Bekanntheit gewann, wurde zum `Landseer Dog ´.

Seit 1960 ist der Landseer eine vom FCI (Fédération Cynologie International)  anerkannte Rasse, um die sich der Deutsche Landseerclub (DLC), der dem VDH angehört, seit 1976 mit großem Engagement verdient macht.

 

Diese herrliche Rasse darf nur nach strengen Vorgaben, die sowohl die Zuchttiere als auch die Züchter betreffen, gezüchtet werden.

Das Erscheinungsbild des Landseers ist ein großer harmonisch gebauter Hund mit leichtem Gangwerk und dichter Behaarung.

Typisch sind die schwarze Maske mit einer weißen Blesse, weiße Schnautzenpartie und schwarze Platten auf Rumpf und Kruppe.

Die Schulterhöhe beim Rüden beträgt ca 72 - 80 cm bei einem Gewicht von 60 - 75 kg, bei Hündinnen 67 - 72 cm bei 45 - 55 kg. Leichte Abweichungen nach oben oder unten werden geduldet.